Internetwerbung

Die Werbemöglichkeiten sind über die Entstehung und Verbreitung des Internets stark gestiegen. Da immer mehr Menschen über den Zugang zu Internet verfügen und das Internet sogar mobil zugänglich ist, ist dieses Medium für Unternehmen sehr interessant geworden. Das Internet bietet verschiedene Formen von Werbung:

  • Email-Werbung: Über Emails können Unternehmen Werbung machen, in dem sie in ihrem Newsletter Produkte vorstellen oder auf ihr Unternehmen hinweisen. Zudem können auch Anzeigen in Emails dargestellt werden. Unternehmen, die nur auf Email-Marketing spezialisiert sind, sammeln über Online-Formulare die Email-Adresse von Interessenten ein und machen ihnen dann per Email ihre Angebote.
  • Bannerwerbung: Auf einer Internetseite wird ein Banner dargestellt, auf dem ein Produkt beworben wird. Klickt man auf den Banner wird man auf die Verkaufsseite weitergeleitet. In Bezug auf die Banner gibt es unterschiedliche Arten dieser Werbeform. Beispielsweise gibt es Banner, die im Text eingeblendet werden, damit sie nicht übersehbar sind. Daneben gibt es Banner, die beim Scrollen einer Seite mitwandern.
  • Pop-up-Werbung: Pop-up-Werbeanzeigen sind die Anzeigen, die auf einmal auf dem Desktop oder Display „aufploppen“. Um sie zu schließen, muss der User auf sie klicken. Als Pop-under-Werbung wird das zusätzliche Browserfenster bezeichnet, was automatisch öffnet, wenn man auf eine Seite kommt.
  • Videowerbung: Videowerbung kann als Anzeige auf einer Seite eingeblendet oder bei Videportalen wie Youtube über einem Video angezeigt werden.
  • Verbal Placement: Bei dieser Werbeform wird ein Verbal Placement, also ein verbaler Hinweis zu einem Produkt in einem Artikel eingefügt. Dieses Verbal Placement weißt auf ein Produkt hin und ist in der Regel mit der Verkaufsseite dieses Produktes verlinkt.
  • Targeting: Die Targeting-Technik ermöglicht es, Werbung im Internet sehr Zielgruppen-genau zu schalten. Vor allem was Werbung für eine regionale und lokale Zielgruppe angeht, wird die Technik gerne verwendet. So wird anhand der IP-Adresse analysiert, woher der User kommt. Im Gegenzug wird ihm dann eine Werbeanzeige mit einem lokalen oder regionalem Angebot angezeigt. Targeting ermöglicht es auch, das User-Verhalten im Internet zu analysieren, sodass ihm Anzeigen abhängig zu seinem User-Verhalten gezeigt werden. Wenn der User als Beispiel viel auf Internetseiten zum Thema „Angeln“ gesurft hat, werden ihm Anzeigen mit Produkten zu diesem Hobby auf Internetseiten angezeigt.
  • Suchmaschinenwerbung: Bei der Suchmaschinenwerbung werden Anzeigen oberhalb oder an den Seiten der organischen Suche der Suchmaschine veröffentlicht.
  • Internetradiowerbung: Internetradiowerbung wird über Webradiosender geschaltet. Im Prinzip funktioniert sie wie Radiowerbung. Jedoch bietet das Internet eine größere Zielgruppen- und Reichweitenmessung als beim herkömmlichen Radiosender.
  • Prestitials: Bei einem Prestitials handelt es sich um eine Seite, die Werbeinhalte zeigt und die der Hauptseite vorgeschaltet ist. Möchte der User zur Hauptseite wechseln, muss er entweder klicken oder warten, bis die Werbeanzeige ausläuft, um dann automatisch weitergeleitet zu werden.
  • Intersitials: Interstitials sind Werbeinhalte wie Videos oder Banner, die auf einer Seite für kurze Zeit eingeblendet werden. In der Zeit kann der User die Inhalte der Seite nicht mehr sehen und muss warten, bis die Werbung abgelaufen ist.